Fugen sind die schmalsten Öffnungen in einem Brandabschnitt und werden gerade deshalb oft übersehen. Eine raumabschließende Wand ist aber nur so gut wie ihr Anschluss an Decke, Boden und Nachbarbauteil.
Welche Fugen betroffen sind
- Bewegungsfugen zwischen Bauteilen und Gebäudeabschnitten, die Verformungen aufnehmen müssen
- Anschlussfugen zwischen Wand und Decke, etwa unter Trapezblech- oder Stahlbetondecken
- Fugen zwischen Fertigteilen, zum Beispiel bei Wand- und Deckenelementen
- Restöffnungen nach Installationen, an Fassadenanschlüssen und Stützen
Aufbau einer Brandschutzfuge
Die meisten Fugensysteme bestehen aus einer Hinterfüllung aus nichtbrennbarer Mineralwolle oder einer Brandschutz-Fugenschnur und einer Abdeckung aus Brandschutzdichtmasse. Entscheidend sind Fugenbreite, Einbautiefe und – bei Bewegungsfugen – die zulässige Dehnung des Systems. Diese Werte stehen im Verwendbarkeitsnachweis und werden von uns auf der Baustelle kontrolliert.
Rauch- und Schallschutz
Nicht jede Fuge braucht eine Feuerwiderstandsklasse. Auch wo nur Rauchdichtheit oder Schallschutz gefordert ist, verschließen wir Öffnungen und Fugen sauber – mit Materialien, die zum Bauteil passen und die Anforderungen der Planung erfüllen.



